Als professionelle Pianistin hat Olga im Wheeleo® einen Wegbegleiter gefunden – diskret, designorientiert und schließlich unentbehrlich.
Wenn man mit Multipler Sklerose lebt, erzählt jede Mobilitätshilfe eine Geschichte. Olgas Geschichte beginnt mit einer Reihe von Versuchen – Fußheber, die nicht funktionierten, Gehstöcke, die zu wenig Gleichgewicht boten, ein Rollator mit vier Rädern, der als zu sperrig, zu präsent, zu „vor sich“ empfunden wurde.
„Der Rollator mit vier Rädern ist eine Person, die vor Ihnen steht. Der Wheeleo® hingegen steht neben Ihnen. Das ist das Tolle.
Eine zufällige Begegnung
Olga selbst bestand darauf, das Wheeleo® auszuprobieren. Ihre Physiotherapeutin, die in Melsbroek (Nationales MS-Zentrum) gearbeitet hatte, kannte das Gerät, ohne es ihr vorgeschlagen zu haben. Ein gemeinsamer Spaziergang reichte aus, um alle zu überzeugen.
Was Olga beschreibt, ist nicht einfach eine funktionale Befriedigung. Es ist eine Beziehung. Sie nannte ihren Wheeleo® Freddy – nach Freddy Mercury, ihrem Lieblingskünstler. „Ich personalisiere ihn wie einen Freund“, sagt sie mit einer Selbstverständlichkeit, die über das Anekdotische hinausgeht. Die Zähmung einer Gehhilfe bedeutet auch, dass man lernt, seinen Körper neu zu bewohnen.
Musik als roter Faden
Olga ist eine professionelle Pianistin. Sie hat Konzerte gegeben, Verträge unterschrieben und eine erfolgreiche Karriere hinter sich – bis die MS die Konturen dessen, was möglich war, neu definierte. Anstatt mit der Musik zu brechen, entschied sie sich dafür, sie auf andere Weise zu vertiefen: Sie erforschte die Verbindungen zwischen Musik und Neurologie, zwischen Klang und Gehirn. Dies wird heute als Musiktherapie bezeichnet.
Das Wheeleo® begleitet dieses aktive Leben: zum Arzt, zur Physiotherapie, in die Bibliothek, zu Konzerten, manchmal zum Unterricht – „manchmal brauche ich es, manchmal nicht“. Eine anpassungsfähige Freiheit, die viel darüber aussagt, was das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit bewirken kann.
Teilen, um zu überzeugen
Olga behält ihre Entdeckung nicht für sich. In der Belgischen Multiple Sklerose Ligahat sie ihre Erfahrungen mit mehreren Freunden geteilt – und viele von ihnen haben den Wheeleo® ebenfalls übernommen. Die Blicke in der Öffentlichkeit beunruhigen sie nicht: „Die Leute stellen Fragen, besonders in Krankenhäusern. Und dann erkläre ich es. Man muss nur den Dialog führen, man muss nur gehört werden“.
Eine einfache Botschaft, die mit Ruhe vermittelt wird: Die unterstützte Mobilität hat nichts zu verbergen. Und Vertrauen, wenn es einmal gefunden ist, ändert alles.
„Er ist ein Begleiter, der Sie gut begleitet. Man muss es ausprobieren – wirklich ausprobieren. Und wenn man das Vertrauen hat, dann funktioniert es.
