Dr. Thierry Deltombe, Professor an der UCLouvain und Spezialist für Physikalische Medizin und Rehabilitation, koordinierte die erste Referenzstudie über Wheeleo®. Sein Urteil, das frei von Interessenkonflikten ist, ist eindeutig.
Es gibt Meinungen und es gibt Beweise. Die von Prof. Thierry Deltombe gehört zu beiden Kategorien.
Dr. Deltombe, Doktor der Medizin, Spezialist für Physikalische Medizin und Funktionelle Rehabilitation, Professor an der UCL Leuven, koordinierte die erste veröffentlichte wissenschaftliche Studie über Wheeleo®, die 2020 im Journal of Rehabilitation Medicine, der international führenden Zeitschrift auf diesem Gebiet, erschien. Er möchte gleich zu Beginn betonen: „Ich habe keinen Interessenkonflikt mit Wheeleo®“. Um dies zu gewährleisten, hat er das Gerät damals selbst gekauft und die Studie wurde ohne externe Finanzierung durchgeführt – interne, unabhängige akademische Arbeit.
Was die Zahlen sagen
Die Studie umfasste 30 Patienten mit Hemiparese – Menschen mit motorischer Schwäche auf einer Seite des Körpers, typischerweise nach einem Schlaganfall. Die Ergebnisse waren eindeutig:
- +20 % Gehgeschwindigkeit über 10 Meter bei gemütlichem Tempo
- +30% bei Höchstgeschwindigkeit
- +50 % mehr zurückgelegte Strecke beim 6-minütigen Ausdauertest – 150 statt 100 Meter
Und die Frage, die sich jeder Kliniker als erstes stellt: Ist das Risiko eines Sturzes erhöht? “ Nein, das Sturzrisiko war bei diesem Test nicht erhöht“, bestätigte der Professor. Diese Bedenken wurden durch die Daten selbst ausgeräumt.
Was die Klinik darüber hinaus beobachtet
Neben den Zahlen ändert sich auch die Qualität des Gehens. Der Wheeleo® begleitet die Bewegung, ohne ihren Rhythmus zu unterbrechen: „Wir verwandeln einen Dreischritt in einen Zweischritt“. Das Ergebnis ist ein flüssigerer, ästhetischerer und sichererer Gang, den die Patienten sofort als einen Gewinn an Würde und Mobilität wahrnehmen.
Welches Patientenprofil profitiert am meisten? Der hemiparese Patient zu Beginn der Rehabilitation. Aber der Anwendungsbereich ist breiter: „Sein Nutzen beschränkt sich nicht auf den Bereich der Neurorehabilitation, sondern auf alle Bereiche der Rehabilitation bei Patienten, die eine unterstützende Hilfe bei der Fortbewegung benötigen.“ Geriatrie, Onkologie, Patienten mit einem hilflosen Arm – der Wheeleo® ist heute ein in die Praxis der Abteilung integriertes Werkzeug.
Ein Werkzeug im Werkzeugkasten – keine Universallösung
Prof. Deltombe ist nicht in ungetrübten Enthusiasmus verfallen. Er weist deutlich auf das Haupthindernis für die Einführung hin: die Angst vor Stürzen und dem Verlust des Gleichgewichts, die manche Patienten abschreckt, während andere gerade darin eine beruhigende Stütze finden. Dieses Paradoxon muss seiner Meinung nach besser verstanden werden, um die Indikationen gezielter stellen zu können.
Er betont auch eine Voraussetzung auf Seiten des Pflegepersonals: „Es bedarf notwendigerweise einer minimalen Ausbildung der Therapeuten – sie müssen wissen, bei wem sie es anwenden können und wie sie es anwenden sollen.“ Wheeleo® ist ein Werkzeug und wie jedes Werkzeug hängt seine Wirksamkeit davon ab, wer es verschreibt und wie es verschrieben wird.
Was das Fehlen einer Bremse betrifft – eine Eigenschaft, die zunächst überraschen mag -, so war es genau das, was ihn überzeugte: „Als ich sah, wie die Patienten mit dem Wheeleo® und mit dem Physiotherapeuten unterwegs waren, da erkannte ich sofort das Potenzial.“
Sein Fazit ist ein Satz: „Wenn man mir die Wheeleo®, die mir zur Verfügung stehen, wegnehmen würde, wäre ich immer noch sehr ärgerlich.“
Sind Sie im Gesundheitswesen tätig? Finden Sie klinische Ressourcen und Kontakte, um Wheeleo® in Ihre Praxis zu integrieren, auf wheeleo.eu.