Dieses Video beleuchtet die ersten Schritte eines Patienten in einem Rehabilitationszentrum, nachdem er einen Schlaganfall (AVC) erlitten hat. Der Patient weist eine Hemiparese auf, das heißt eine teilweise Lähmung einer Körperseite, was ihn dazu zwingt, eine Gehhilfe zu benutzen, um seine Stabilität zu gewährleisten und sicher voranzukommen.
Ziel
Vergleich der Auswirkungen von zwei Gehhilfen – Vierfußgehstock und Wheeleo® – auf das Gangbild und die Haltungssicherheit eines Patienten in der neurologischen Rehabilitationsphase.
Vergleichsanalyse
Mit dem Vierfußgehstock:
- Der Patient zeigt ein dreizeitiges Gangbild:
- setzt einen Fuß vor
- setzt den anderen Fuß vor
- hält im Doppelstütz an, um den Vierfußgehstock vorwärts zu bewegen
- Dieses Schema verlangsamt den Fortschritt erheblich, ermöglicht es dem Patienten jedoch, ein temporäres Gleichgewicht zu finden, bevor er seine Gehhilfe bewegt.
- Ergebnis: ein zögerlicher, unterbrochener, weniger flüssiger Gang.
Mit dem Wheeleo®:
- Der Doppelstütz wird permanent beibehalten dank des Einhand-Rollators Wheeleo®.
- Der Patient kann seine Schritte ohne anzuhalten aneinanderreihen, indem er den Wheeleo® kontinuierlich an seiner Seite behält.
- Er findet so ein zweizeitiges Gangbild wieder, das flüssiger ist und dem natürlichen Bewegungsmuster näherkommt.
- Ergebnis: eine verbesserte Gangdynamik, mit besserer Koordination und reduziertem Kraftaufwand.
Was dies zeigt
Die verwendete Art der Gehhilfe beeinflusst direkt die Qualität der Fortbewegung, das Vertrauen des Patienten und die Effektivität der Rehabilitation.
Das Wheeleo® berücksichtigt das Stabilitätsbedürfnis des Patienten, während es die Kontinuität der Bewegung fördert, was der Vierfußgehstock nicht ermöglicht, der oft standardmäßig verwendet wird, in diesem Kontext aber einschränkend ist.
Fazit
Dieser klinische Fall verdeutlicht die Bedeutung, die Gehhilfe an die tatsächlichen Fähigkeiten des Patienten anzupassen und nicht umgekehrt.
Das Wheeleo® erweist sich hier als besser geeignet als der Vierfußgehstock, um die Wiederaufnahme des Gehens flüssiger, sicherer und funktioneller nach einem Schlaganfall zu unterstützen.