Wiederholen, intensivieren… aber ohne unnötig zu verkomplizieren

In der neurologischen Rehabilitation leiten zwei Säulen unser tägliches Handeln: die Wiederholung und die Intensität. Sie sind entscheidend für die Wirksamkeit des motorischen Lernens und somit für die funktionelle Erholung.

Doch Vorsicht vor einer häufigen Falle: Intensität mit Schwierigkeit zu verwechseln.

Intensität ≠ Schwierigkeit

Eine zu schwierige Übung ist nicht immer effektiver.
Im Gegenteil, sie kann schnell kontraproduktiv werden:

  • Sie führt zu Kompensationen, Hinken oder zur Annahme von falschen motorischen Strategien.
  • Sie wird schnell wenig wiederholbar, da sie den Patienten ermüdet oder entmutigt.
  • Sie führt manchmal zu einem negativen Lernen… das das Gehirn genauso festigt wie ein korrektes Lernen.

Die meiste Zeit (70 %) muss der Patient die geforderte Übung korrekt ausführen.

Im Gegensatz dazu kann eine einfachere, gezieltere Übung häufiger wiederholt werden und ein langfristig viel vorteilhafteres Maß an Intensität erreichen.

Es sind die Qualität und die Quantität der Bewegung, die die Genesung prägen, nicht die Komplexität der Herausforderung.

Klinisches Beispiel: Gehen ohne Hilfsmittel

Nehmen wir einen klassischen Fall: einen Schlaganfallpatienten, der wieder „ohne Hilfsmittel“ gehen möchte.
Das ist ein verständliches Ziel, doch diese verfrühte Autonomie kann zu einem Hindernis für die Genesung werden.

Ohne technische Hilfsmittel:

  • Das Gehen ist instabil.
  • Der Patient kompensiert (Rumpf, Hüfte, verkürzte Schritte…).
  • Er ermüdet schnell.
  • Er wiederholt eine asymmetrische, manchmal gefährliche Bewegung.

Mit einer gut gewählten Mobilitätshilfe:

  • Das Gehen ist von besserer Qualität.
  • Das Gleichgewicht ist gesichert.
  • Der Patient kann länger gehen.
  • Er kann die Bewegung zigmal wiederholen, bis eine echte Intensität erreicht ist (z. B. 30 Minuten ohne Unterbrechung).

Und es ist diese kontrollierte Intensität, die die gewünschte Neuroplastizität erzeugt.

Das Gehirn lernt… alles

Ein grundlegendes Prinzip in der neurologischen Rehabilitation:

Das Gehirn lernt alles, sogar die „falschen“ Strategien.

Deshalb ist es entscheidend, die richtigen Bewegungsmuster von den ersten Sitzungen an aufzubauen.
Das richtige Gleichgewicht ist wie folgt zu finden:

  • Zu schwierig: Kompensationen und Hinken.
  • Zu einfach und wenig intensiv: Stagnation.
  • Angepasst, wiederholt, intensiv: nachhaltiger Fortschritt.

Technische Hilfsmittel als Anpassungshebel

Gehhilfen spielen eine zentrale Rolle in dieser Gleichung.
Sie ermöglichen es, den Schwierigkeitsgrad fein anzupassen und gleichzeitig die Intensität der Arbeit aufrechtzuerhalten.

Das Wheeleo®: ein Werkzeug für kontrollierte Intensität

Das Wheeleo® ist eine einzigartige Gehhilfe, konzipiert als Zwischenschritt zwischen Rollator und Gehstock.

  • Es unterstützt den Patienten, ohne die natürliche Bewegung einzuschränken.
  • Es ermöglicht ein flüssiges und stabiles Gehen mit einer Hand.
  • Es fördert lange Sequenzen, die der Intensität zuträglich sind.
  • Es begrenzt Kompensationen und berücksichtigt dabei die klinischen Einschränkungen des Patienten.

Zusammenfassend: Es ermöglicht, die Schwierigkeit zu reduzieren, ohne die Intensität zu opfern, während die Wiederholungen unter korrekten Bedingungen maximiert werden. Und das verändert den Einfluss der Rehabilitation grundlegend.

Fazit

Effektive Rehabilitation versucht nicht, die Dinge zu verkomplizieren.
Sie versucht, besser, länger, intensiver, unter realistischen und sicheren Bedingungen zu wiederholen.

Und wenn man solide Automatismen aufbauen möchte, muss man dem Gehirn Qualität, Quantität und Kohärenz bieten.

Wiederholen, intensivieren… ohne unnötig zu verkomplizieren.

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Geoffroy Dellicour

Geoffroy Dellicour est kinésithérapeute au Centre Hospitalier Neurologique William Lennox (Belgique) depuis plus de 20 ans. Il est le concepteur du Wheeleo®. Il a une sérieuse expérience en rééducation. Il est passionné par l'innovation et la rééducation de la marche.

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