Das Wheeleo® ergänzt effektiv die Palette der Mobilitätshilfen. Es etabliert sich als eine
In diesem Video beobachten wir einen Patienten mit Guillain-Barré-Syndrom in vier verschiedenen Gehsituationen: ohne technische Hilfe, mit einem einfachen Gehstock, mit dem Einhand-Rollator Wheeleo® und mit einem 4-Rad-Rollator.
1. 4-Rad-Rollator
Der klassische Rollator bietet einen konstanten Bodenkontakt dank seiner vier Räder und zwei Griffe, was Stabilität und Sicherheit maximiert. Er ermöglicht dem Patienten, alleine und ohne Begleitung zu gehen.
In diesem Fall ist es die Mobilitätshilfe, die die Rehabilitation fördert: Den ganzen Tag alleine zu gehen, fördert Intensität, Wiederholung, die Qualität der Bewegung und erzeugt eine positive Verstärkung, die für die Genesung unerlässlich ist.
Hinweis: Dieser Rollatortyp erfordert die Benutzung beider Hände, was bestimmte Patienten, wie Hemiplegiker, ausschließt.
2. Wheeleo®, ein Mittelweg
Das Wheeleo® ermöglicht dem Patienten, alleine zu gehen, jedoch mit Unterstützung. Dieser Einhand-Rollator bietet eine kontinuierliche und anpassbare Unterstützung, die den Einsatz stimuliert, ohne die Gehqualität zu beeinträchtigen.
Es stellt einen Schlüsselschritt zur vollständigen Autonomie dar und ist oft die beste Lösung, um zu einem unassistierten Gang fortzuschreiten.
3. Einfacher Gehstock
Der einfache Gehstock bietet eine intermittierende und weniger stabile Unterstützung. Der Patient ist daher fragiler und benötigt oft direkte Unterstützung durch den Physiotherapeuten, um seine Sicherheit zu gewährleisten.
Ein Dreischrittgang kann auftreten, mit einer verlängerten Pause im Doppelstütz, was die Flüssigkeit und Qualität der Bewegung reduziert.
Diese Mobilitätshilfe ist weniger schützend und kann das Sturzrisiko erhöhen, besonders wenn die Gehqualität noch gering ist.
4. Gehen ohne Hilfe
Schließlich zeigt das Gehen ohne technische Hilfe eine noch akzeptable Bewegungsqualität, aber der Patient kann nicht alleine sicher gehen. Der Physiotherapeut muss das Gleichgewicht halten, wodurch die Unabhängigkeit eingeschränkt wird.
Das Gleichgewicht zwischen Autonomie und Stimulation finden
Um dem Patienten Autonomie zu ermöglichen, ist es grundlegend, die einfachste und am besten angepasste Hilfe für sein Niveau zu wählen.
Um den Patienten zu stimulieren und ihn in seinem Fortschritt zu begleiten, sollte eine Mobilitätshilfe bevorzugt werden, die einen guten Kompromiss bietet zwischen der Gehqualität und einem gewissen Grad an Schwierigkeit/Intensität.
Es ist ein wahres Gleichgewichtsspiel zwischen Sicherheit, Qualität und Anstrengung, das die Rehabilitation optimiert.
Das Wheeleo® etabliert sich somit als ein wertvolles und unverzichtbares Hilfsmittel im Werkzeugkasten des Therapeuten, das eine Zwischenstufe bietet und anpassbar ist, um jeden Patienten in seinem Tempo zu begleiten.