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8 Ursachen des Knie-Rekurvatums in der Neurologie

Das Knie-Rekurvatum, oder die Knieüberstreckung in der Standphase, ist eine Gangstörung, die wir häufig in der neurologischen Rehabilitation bei Erwachsenen beobachten. Mit bloßem Auge sichtbar, ist dieses Phänomen keine eigenständige Pathologie, sondern vielmehr die sichtbare Auswirkung einer zugrunde liegenden Ursache, die zu identifizieren entscheidend ist, um eine effektive Korrekturstrategie anzubieten.

In diesem Artikel beleuchten wir 8 Ursachen oder begünstigende Faktoren des Knie-Rekurvatums, basierend auf 22 Jahren klinischer Erfahrung in der Neurologie.

Was ist das Knie-Rekurvatum?

Während der Standphase des Schritts blockiert das Knie in Hyperextension, anstatt leicht gebeugt zu bleiben. Diese Haltung kann erzwungen (physischer Effekt) oder willentlich eingenommen (funktionelle Kompensation) werden. Das Rekurvatum ist oft ein multifaktorielles Symptom.

4 „mechanische“ Ursachen des Rekurvatums (physischer Effekt)

Diese ersten Ursachen entsprechen biomechanischen Belastungen, die das Knie zur Überstreckung zwingen, um die Fortbewegung zu ermöglichen.

1. Einschränkung der Dorsalextension des Sprunggelenks

  • Mögliche Ursachen: Hypertonie des Musculus triceps surae, Muskelsteifigkeit, Sehnenretraktion, Gelenkeinschränkung (z. B. Arthrodese).
  • Folge: Das Bein kann nicht korrekt über den Fuß vorwärtsbewegt werden, das Knie weicht zur Kompensation nach hinten aus. (begrenzt die Rotation im Sprunggelenk)

2. Hypertonie des Quadrizeps

  • Der Kniestreckmuskel drängt übermäßig in die Extension.

3. Schwäche der ischiokruralen Muskulatur

  • Die Beugemuskeln bremsen die Knieextension nicht mehr ausreichend ab.

4. Insuffizienz der Fußheber

  • Die Fußheberfunktion ermöglicht die Vorverlagerung von Tibia und Knie zu Beginn der Standphase.

4 „funktionelle“ Ursachen des Rekurvatums (nützliche Kompensationen)

In diesen Fällen ist die Hyperextension eine funktionelle Strategie, die vom Patienten angewendet wird, um den Stand zu sichern.

5. Zerebelläres Syndrom

  • Um die Freiheitsgrade zu begrenzen und das Bein zu stabilisieren, blockiert der Patient sein Knie willentlich.

6. Schwäche der Knieextensoren

  • Das Rekurvatum ermöglicht es, das Knie ohne muskulären Aufwand zu „blockieren“, wodurch trotz Quadrizepsschwäche ein stabiler Stand gewährleistet wird.

7. Schmerzen im Vorfuß

  • Der Patient vermeidet die Vorfußbelastung und verlagert das Gewicht auf den Rückfuß, was das Zurückweichen des Knies begünstigt.

8. Angst vor Knieversagen

  • Der Patient blockiert aus Angst vor einem Sturz das Knie in Hyperextension, um die Standphase zu sichern, auch wenn die Kraft normal ist.

Warum die Identifizierung der Ursache entscheidend ist

Das Verständnis der Ursache des Rekurvatums ermöglicht die Wahl eines zielgerichteten Therapieansatzes:

  • Arbeit an der Gelenkmobilität (Sprunggelenk, Knie)
  • Muskelkräftigung (ischiokrurale Muskulatur, Quadrizeps)
  • Gangschulung
  • Haltungs- und propriozeptive Korrektur
  • Angepasste technische Hilfsmittel, wie das Wheeleo®, die eine flüssigere und symmetrischere Fortbewegung fördern, indem sie bestimmte ungeeignete Kompensationen begrenzen.

Fazit

Das Knie-Rekurvatum ist niemals harmlos: Es spiegelt ein Ungleichgewicht wider, das es genau zu analysieren gilt. Ob es die Folge eines Defizits, einer Hypertonie oder einer Anpassungsstrategie ist, ist es entscheidend, die Ursache zu verstehen, um den Patienten besser auf einen funktionelleren und sichereren Gang hin zu begleiten.

Und Sie? Welche Ursachen des Rekurvatums sind Ihnen in Ihrer Praxis begegnet?
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Bild von Geoffroy Dellicour

Geoffroy Dellicour

Geoffroy Dellicour est kinésithérapeute au Centre Hospitalier Neurologique William Lennox (Belgique) depuis plus de 20 ans. Il est le concepteur du Wheeleo®. Il a une sérieuse expérience en rééducation. Il est passionné par l'innovation et la rééducation de la marche.

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